Einleitung

Um das 120x80x120 Forex-Terrarium optisch und platzmässig aufzuwerten, habe ich Rück- und Seitenwände dafür gebaut.

Es gab einige Voraussetzungen, welche erfüllt werden sollten:

  • demontierbar, wie das Terri auch
  • stabil, da zu Beginn meine Boas darin untergebracht waren
  • mit Ablagen, um das Terri optimal zu nutzen
  • optisch ansprechend

Grundkonstruktion

Zuerst habe ich beim Forex-Terri Mass genommen und mir die Materialien im Baumarkt besorgt. Da ich wie gesagt eine genug stabile Konstruktion erhalten wollte, habe ich das Grundgerüst aus Holz gebaut und für die Ablagen Kanthölzer an die Seiten- und Rückwand geschraubt.

Da die einzelnen Elemente (so gut als möglich) demontierbar bleiben sollten, wurden die Ablagen nur auf den Kanthölzern der Seitenwände festgeschraubt; die Hölzer an der Rückwand dienen 'lediglich' als zusätzliche Stütze zu den vorderen Pfosten.

  • 01_grundgeruest_holz_01.jpg
  • 02_kantholz_stabilitaet.jpg

Strukturierung

Anschliessend wurde die Grundkonstruktion mit Styropor beklebt und die Felsstruktur eingeschnitzt.

  • 03_styropor_01.jpg
  • 04_styroghetto_01.jpg
05_verbogen_01.jpg

Hier noch ein Tipp:
Wenn ihr - wie ich - grossflächig etwas mit Styroporkleber aufklebt, denkt daran, dass dieser Flüssigkeit enthält. Welche Auswirkungen dies auf das Holz (in unserem Falle 8mm Sperrholzplatten) hat, seht ihr hier... VERBOGEN!

...um das wieder hinzukriegen habe ich, bevor ich mit dem Fliesenkleber hinter die Sache gegangen bin, mehrere Dachlatten auf die Rückseite der Wände geschraubt, um diese so gerade wie möglich zu halten. Ansonsten hätte dies unschöne Folgen gehabt, wenn der Kleber getrocknet ist.

06_fliesenkleber_01.jpg

Zum Schluss wurde das Ganze dann noch mit zwei Schichten Fliesenkleber überzogen und die freibleibenden Stellen lackiert.

Fertigstellung / Aufbau

Nach einigen Tagen trocknen lassen auf dem Balkon kam der Teil mit dem Anmalen. Zuerst wollte ich die ganze Sache mit Farbe und Pinsel lösen, da so auch zusätzliche Schattierungen etc. mit eingearbeitet werden können... als dann das ganze aber violett anstatt grau wurde, habe ich mich für Granitspray entschieden. (Zur Aufklärung: weiss + schwarz + ein wenig braun = violett! Wieso weiss ich bis heute nicht.)

Auf alle Fälle habe ich das Ganze dann zweieinhalb Wochen auslüften lassen und dann zusammen mit dem neuen Terrizimmer aufgebaut.

Wie gesagt sind die gebastelten Wände demontierbar. Je eine Seitenwand sowie die Rückwand. Als zusätzliche Stabilisation ist die Konstruktion von aussen durch die Terriwand verschraubt. Hierzu habe ich bereits ganz am Anfang der Bauphase kleine Holzklötze auf die Holzplatten geschraubt, in welchen nun die Schrauben von aussen halten.

  • 07_aufbau_forex.jpg
  • 08_aufbau_waende_03.jpg
09_schutzkorb.jpg

Als Schutzkörbe mussten die Einsätze aus zwei Spargeltöpfen herhalten. Sieht gut aus, ist stabil und kostet nicht mal so viel, wie man denken könnte.

Endergebnis

Das Resultat der Arbeit kann sich meiner Meinung nach sehen lassen. Und obwohl die ganze Geschichte am Ende einiges mehr gekostet hat*, als ich zu Beginn gerechnet hatte, haben sich Nerven und Mühen gelohnt. Schliesslich hat das ganze ja auch Spass gemacht. Und als die Boas in ihr neues Zuhause umziehen durften, nutzten sie die Gelgenheit gleich, um ein wenig zu klettern...

* Im Nachhinein ist man immer schlauer... Da dies meine erste selbst gebaute rückwand war, habe leider viel zu viel unnötiges Material gekauft (z.B. einen Heissluftfön und Bauschaum, welche ich bis heute nicht gebraucht habe).

  • 10_fertig.jpg
  • 10b_fertig.jpg

Nach oben