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Ich habe einige Tiere, die ein neues Zuhause suchen. Weiteres könnt ihr unter Abgabetiere lesen.
Info: Ich halte selber keine Krötenechsen mehr. Diese Seite dient also rein zur Information.
Ursprünglich erwarb ich beim Kauf an einer Börse fünf Jungtiere im Alter von ca. 1.5 Monaten, deren Überlebenschancen ungewiss waren, da sie bis dahin schlecht gehalten wurden. Es verstarben dann innerhalb der ersten beiden Wochen leider auch zwei von ihnen. Wüstenkrötenechsen sind bestimmt nicht die einfachsten Echsen für das Leben im Terrarium, bei ausreichender Information über Haltung und Ansprüche der Tiere (vor der Anschaffung!) bereiten einem Krötenechsen aber viel Freude.
Meine Wüstenkrötenechse lebt in einem 120x60x80er-Terrarium mit gestalteten Rück- und Seitenwänden. Beleuchtet wird das Terrarium mit einer 70W "Bright Sun UV Desert" sowie einem 60W-Spot, der zusätzlich für Wärme sorgt. Um die Temperatur zu erhöhen habe ich ausserdem einen Heizstein ins Terrarium integriert.
Das Futterspektrum der Krötenechsen ist sehr breit, weshalb man ihnen möglichst viel Abwechlung bieten sollte. Ich füttere meine drei Tiere mit Ameisen (Lasius niger, Lasius flavus), Heimchen (micro und klein), Drosophila, kleinen Steppengrillen. Das Futter sollte Ballaststoffreich sein.
Wann immer möglich füttere ich meine Krötenechse mit Ameisen aus dem Garten. Die Meinungen darüber, ob die Tiere Ameisen wegen der Ameisensäure fressen, oder ob schlichtweg kein anderes Futter verfügbar ist, gehen auseinander. Ebenfalls gibt es Berichte, dass die Ameisen in besagtem Gebiet keine starke Säure produzieren, was die erstgenannte Theorie weiter entkräftet. Meine Krötenechsen lieben Ameisen auf alle fälle über alles. Allgemein würde ich sagen, dass die Echsen am ehesten auf kleine, dunkle und v.a. "krabblige" / nervöse Futtertiere ansprechen.
Wichtig für die Vitalität der Tiere ist ebenfalls die Winterruhe, welche sie im Keller oder sonst an einem kalten und trockenen Ort verbringen sollten. Die Temperatur zum überwintern darf zwischen 5 - 15 Grad Celsius betragen. Man sollte die Tiere in Behälter mit viel Sand setzen. Sie werden sich automatisch bei tieferen Temperaturen verbuddeln und schlafen. Risiken sind jedoch, wenn sich die Tiere bei ungeeigneter Temperatur wieder an die Oberfläche graben und sich dann der Stoffwechsel wieder einsetzt. Diese Tiere sollten wenn möglich gleich wieder ins Terrarium gesetzt werden, in dem jedoch die Temperaturen langsam hochgefahren werden. Eine regelmässige Kontrolle ist beim Überwintern der Tiere unerlässlich.